Gemeinde Bondorf

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Mitteilung an die Waldbesitzer auf Gemarkung Bondorf

Mitteilung an die Waldbesitzer auf Gemarkung Bondorf

Waldwege im Bernloch und Fichten

Notwendiger Rückschnitt des Überhangs zur Wiederherstellung des Lichtraumprofils

Schotterwege im Wald dienen unter anderem auch der Holzabfuhr von fertig aufbereitetem Stamm- und Industrieholz. Seitenäste angrenzender Waldbäume, die im Laufe der Jahre in den Waldweg hineinwachsen, behindern die Befahrung der Wege mit den zur Holzabfuhr eingesetzten LKW. Die Äste müssen deshalb in regelmäßigen Abständen bis zu einer Höhe von 5,00 m so eingekürzt werden, dass ein LKW wieder ungehindert passieren kann.
Den Überhang zu beseitigen und damit das sogenannte Lichtraumprofil des Weges wieder herzustellen, ist - rechtlich gesehen -  zunächst die Aufgabe jedes einzelnen Waldbesitzers. Da diese Aufgabe aber von der Mehrzahl der Waldbesitzer technisch kaum zu bewältigen ist ohne die eigene Sicherheit zu gefährden, hat das Amt für Forsten gemeinsam mit der Gemeinde Bondorf beschlossen, eine Fachfirma mit der Durchführung der Arbeiten zu beauftragen. Der Rückschnitt erfolgt dabei vollmaschinell. Soweit möglich, werden die abgeschnittenen und heruntergefallenen Seitenäste in einem zweiten Arbeitsdurchgang mit einem Mulchgerät zerkleinert. Die Mulchreste verbleiben auf den Wegebanketten. Das ist ein hoch effektives und in den öffentlichen Wäldern übliches Verfahren.

Da eine Umlegung der anfallenden Kosten auf die einzelnen Waldbesitzer in Waldgebieten mit kleinparzelliertem Privatwald nicht in vernünftigem Verhältnis zum Aufwand steht, wurde vereinbart, dass die Gemeinde die Kosten für den Unternehmereinsatz übernimmt. 
Die Arbeiten werden im Laufe des Februar 2019 durchgeführt. Frühester Beginn ist der 01. Februar.

Grundsätzlich besteht für jeden Waldbesitzer selbstverständlich die Möglichkeit, die Arbeiten im Vorfeld selbst durchzuführen, sofern es sich um Bäume handelt, die auf seinem Grundstück stehen. Die Privatwaldbesitzer sollten in diesem Fall den Rückschnitt bis spätestens 31. Januar vornehmen. Bei der Durchführung der Arbeiten sind unbedingt die einschlägigen Vorschriften zur Unfallverhütung zu beachten. Das ungesicherte Besteigen einer Leiter sollte unterbleiben, ebenso das Hineinstehen in die Frontladerschaufel eines Schleppers. Am sichersten sind die Arbeiten vom Boden aus mit einer Stangensäge für die Ästung von Waldbäumen zu erledigen. Eine solche Säge kann bei der FBG Bondorf ausgeliehen werden.

Gez. U. Alber (Forstrevierstelle Jettingen)

 

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